Studierende beteiligen sich an der Indikatorenentwicklung

In den letzten Wochen konnten sich Studierende der Universität Tübingen gleich auf zwei Wege in den Stakeholder-Prozess einbringen.
Eine Möglichkeit bestand dabei in der Teilnahme an dem Seminar „Nachhaltigkeit definieren und messen – am Beispiel der Universität Tübingen“ im Rahmen des Studium Oecologicum. An drei intensiven Kurstagen setzten sich die Studierenden mit grundlegenden Nachhaltigkeitskonzeptionen, Nachhaltiger Entwicklung von Universitäten und Nachhaltigkeitsmessung auseinander. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen Fachbereichen und Semestern, sodass in interdisziplinären Teams gearbeitet werden konnte. Um sich in die Thematik der Nachhaltigkeitsmessung an Hochschulen einzuarbeiten, bildeten die Studierenden zunächst Experten-Teams in den Handlungsbereichen Lehre, Forschung und Betrieb. Anschließend wurden

Gefahren der transformativen Wissenschaft?

Gefahren der transformativen Wissenschaft?

Im Gegensatz zu den meisten Aktiven in diesem Diskurs, hebt Prof. Dr. Günter Stock öffentlich die Gefahren des Konzepts einer ‚transformativen Wissenschaft‘ hervor. Sein Grußansprache zum diesjährigen Leibniztag der Berlin-Brandenburgischen Akadamie hat daher gute Chancen die Diskussion – vor allem auch unter wissenschaftspolitischen Entscheidungsträger_Innen – voranzutreiben. Obwohl Stock’s Beitrag wohl hauptsächlich für den deutschsprachigen Raum relevant sein wird, finden ähnliche Diskussionen auch anderswo statt, wie zum Beispiel im Journal Society and Space.

Zukunft denken – Verantwortung in Hochschule und Lehre

Am 15.5.2014 beginnt die Veranstaltungsreihe ‚Kurzstrecke‘ zum Thema „Zukunft denken – Verantwortung in Hochschule und Lehre“.

‚Verantwortung‘ ist Aufgabe und Herausforderung für die Lehre an Hochschulen. Sie wollen ihre Studierenden zum einen für Verantwortungskonflikte sensibilisieren, die sich aus der und in der wissenschaftlichen Praxis ergeben. Wissenschaftliche Erkenntnis nimmt im Positiven wie im Negativen Einfluss auf Gesellschaft. Beides gilt es ethisch zu reflektieren – und zwar nicht erst am Ende des Forschungsprozesses, sondern bereits an seinem Anfang und in dessen Verlauf. Zum anderen wollen Hochschulen ihre Studierenden auch dazu befähigen, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. So hat es sich der Bildungsansatz