Studierende beteiligen sich an der Indikatorenentwicklung

In den letzten Wochen konnten sich Studierende der Universität Tübingen gleich auf zwei Wege in den Stakeholder-Prozess einbringen.
Eine Möglichkeit bestand dabei in der Teilnahme an dem Seminar „Nachhaltigkeit definieren und messen – am Beispiel der Universität Tübingen“ im Rahmen des Studium Oecologicum. An drei intensiven Kurstagen setzten sich die Studierenden mit grundlegenden Nachhaltigkeitskonzeptionen, Nachhaltiger Entwicklung von Universitäten und Nachhaltigkeitsmessung auseinander. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen Fachbereichen und Semestern, sodass in interdisziplinären Teams gearbeitet werden konnte. Um sich in die Thematik der Nachhaltigkeitsmessung an Hochschulen einzuarbeiten, bildeten die Studierenden zunächst Experten-Teams in den Handlungsbereichen Lehre, Forschung und Betrieb. Anschließend wurden

‚Das Schiff auf hoher See umbauen‘- Bericht vom Projekttreffen in Kiel

Vom 24. bis 26. Januar 2015 traf sich das Projektteam für ein arbeitsreiches Wochenende an der Christian Albrechts Universität zu Kiel. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Zusammenführung der bisherigen Ergebnisse aus der Befragung des Beirates für Nachhaltige Entwicklung sowie der UmweltberichterstatterInnen der Universität Tübingen und des Stakeholder Workshops im Sommer 2014 zu einem ersten Indikatorenset. Das Set deckt bereits viele Handlungsfelder und Ziele in den Bereichen Governance, Lehre, Forschung und Betrieb ab und wird in einem nächsten Schritt mit dem Beirat diskutiert. Doch damit nicht genug – um das erste Indikatorenset weiterhin mit Ideen zu bereichern und zu präzisieren geht der Stakeholder-Prozess

Neuerscheinung und Präsentation des Projekts auf dem „2nd World Symposium on Sustainable Development at Universities“ in Manchster

Vom 3.-5. September 2014 fand in Manchester (UK) das “2nd World Symposium on Sustainable Development at Universities” statt. Die Konferenz wurde von der Manchester Metropolitan University gemeinsam mit dem Forschungs- und Transfer Zentrum „Applications of Life Sciences“ der HAW Hamburg organisiert und stellte eine der letzten Veranstaltungen im Rahmen der UN Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung (2005-2014) dar. Der thematische Schwerpunkt der Konferenz lag auf transformativen Ansätzen einer Nachhaltigen Entwicklung an Universitäten und Hochschulen. Neben der Präsentation verschiedener best-practice Ansätze in den Bereichen Lehre, Forschung, Campus-Aktivitäten sowie Governance diente die Konferenz der Diskussion verschiedener methodischer Vorgehen sowie dem Austausch und

Von wegen Sommerpause – Bericht vom zweitägigen Projekttreffen in Tübingen

Vom 11.-12. August 2014 traf sich das Team rund um das Projekt „Stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ im sommerlichen Tübingen. Auf der Agenda standen neben der Planung des Seminars „Nachhaltigkeit definieren und messen am Beispiel der Universität Tübingen“ für Studierende im kommenden Wintersemester auch unser Beitrag auf dem „2nd World Symposium On Sustainable Development At Universities“ sowie unterschiedliche Formen der Projektverstetigung und die Ausgestaltung künftiger Arbeitsschritte. Geplant wurde auch der öffentliche Workshop am 19.1.2015, bei dem erste Ergebnisse des Projektes präsentiert werden sollen. Bei Kaffee und Keksen wurde fleißig gearbeitet und lebhaft diskutiert. Auch das kulturelle Programm

N! – Tage Baden-Württemberg: Unser Stakeholder-Workshop im Indikatoren-Projekte

Die Universität auf dem Weg zur Nachhaltigkeit! Doch geht sie dabei in die richtige Richtung? Nachhaltigkeitsindikatoren (NI) stellen hier eine Möglichkeit zur Selbstbewertung und Planung weiterer Entwicklung dar. Gemeinsam mit Tübinger Bürgerinnen und Bürgern wollen wir einen Vorschlag für solche Indikatoren, d.h. Fragen und Kategorien zum Zustand und zur Entwicklungsrichtung der Universität Tübingen diskutieren und erarbeiten.

Für unseren Workshop „Nachhaltigkeitsindikatoren für die Universität Tübingen“ haben wir sehr breit eingeladen – und so konnten wir am 12.07. im Rahmen der N! Tage Baden-Württemberg eine zwar kleine, aber bunte und umso produktivere Gruppe im Erasmushaus in Tübingen begrüßen.

Sie umfasste unter anderen

Workshop „Nachhaltigkeitsindikatoren für die Universität Tübingen!“ am 12.07.2014 – Der Stakeholder-Dialog geht weiter!

Das Projekt „Stakeholder-basierte Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ stellt sich am 12.07.2014 erneut der Öffentlichkeit. Nachdem wir unser Konzept auf dem 2. Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ präsentiert und mit WissenschaftlerInnen und HochschulmanagerInnen diskutiert haben, treten wir nun an den größten Kreis unserer Stakeholder heran: die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tübingen.

Mit ihnen möchten wir die Frage „Die Universität auf dem Weg zur Nachhaltigkeit – doch geht sie in die richtige Richtung?“ diskutieren.

Dazu werden wir in einem ersten Schritt erarbeiten, welche Aspekte „ihrer“ Universität die Anwesenden in ihrem Alltag wahrnehmen und was sie von ihr im Kontext

Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken

Am 8.5.2014 veranstaltete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das 2. Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ (SISI). Das Ministerium suchte dabei den intensiven Austausch mit NachhaltigkeitsforscherInnen über Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsbeispiele. Das Ziel des Symposiums war es zudem, Maßnahmen und Initiativen zu präsentieren, die Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen stärken, und Handlungsbedarfe zu identifizieren, die in die Formulierung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³) einfließen können.

Das Projekt „Eine stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ stellte sich im Workshop „Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken“ vor, der von Thomas Potthast organisiert und moderiert wurde. Wie die anderen präsentierten

Nachhaltigkeitsindikatoren – Wie richten wir gemeinsam Hochschulen auf nachhaltige Entwicklung aus?

„Nachhaltigkeitsindikatoren – Wie richten wir gemeinsam Hochschulen auf nachhaltige Entwicklung aus?“ – Diese Frage diskutierten Nikolas Hagemann und Simon Meisch mit KollegInnen im Rahmen des IZEW Forschungskolloquiums (6.5.2014). Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts zu den NE-Indikatoren konzentrierte sich die Diskussion auf Herausforderungen bei der Einbindung unterschiedlicher Stakeholder in den Prozess der Entwicklung eines Sets von NE-Indikatoren und -Indices. Besonders intensiv wurde über das Spannungsverhältnis von Partizipation und Mitbestimmung gesprochen sowie über den Status unterschiedlicher Wissensformen von sog. LaiInen und ExpertInnen.

Projekt: „Stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“

Vom 18.-20. April 2014 gingen Projektmitglieder in Hamburg in österliche Klausur, um sich Gedanken darüber zu machen, wie NE-Indikatoren und -Indices in einem Stakeholder-basierten Prozess für Hochschulen gebildet werden können. Dem Projektteam gehören Moritz A. Drupp, Elisabeth Gebhardt, Johannes Geibel, Nikolas Hagemann und Simon Meisch an.

 
Hochschulen, die sich auf den Weg einer nachhaltigen Entwicklung (NE) machen, stehen vor der Herausforderung, das Leitbild der NE handlungsleitend zu konkretisieren. NE-Indikatoren können dabei ein multifunktionales Instrument sein, das hilft diese Herausforderung anzugehen: Bei der Formulierung eines Indikatorensets setzen sich Hochschulen damit auseinander, in welchen Handlungsfeldern (z.B. Lehre, Forschung, Betriebsführung, Interaktion mit