Neuerscheinung: Sammelband „Nachhaltige Lebensstile“

Neuerscheinung des Sammelbands „Nachhaltige Lebensstile. Welchen Beitrag kann ein bewusster Fleischkonsum zu mehr Naturschutz, Klimaschutz und Gesundheit leisten?“

Die in dem eben im Metropolis Verlag erschienenen Sammelband zusammengebrachten Beiträge setzen sich mit der Frage auseinander, wie Fleischkonsum in Bezug auf einen nachhaltigen Lebensstiel zu bewerten ist. Dabei werden vor allem die Bereiche Naturschutz, Klimaschutz und Gesundheit in den Blick genommen, was sich in der Gliederung der Beiträge widerspiegelt, wobei nochmal zwischen den Auswirkungen der Fleischproduktion und des Fleischkonsums unterschieden wird sowie die Rahmenbedingungen dargelegt, die als notwendig angesehen werden, damit Änderungen umgesetzt werden können. So werden z.B. ökonomische und politische

Von wegen Sommerpause – Bericht vom zweitägigen Projekttreffen in Tübingen

Vom 11.-12. August 2014 traf sich das Team rund um das Projekt „Stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ im sommerlichen Tübingen. Auf der Agenda standen neben der Planung des Seminars „Nachhaltigkeit definieren und messen am Beispiel der Universität Tübingen“ für Studierende im kommenden Wintersemester auch unser Beitrag auf dem „2nd World Symposium On Sustainable Development At Universities“ sowie unterschiedliche Formen der Projektverstetigung und die Ausgestaltung künftiger Arbeitsschritte. Geplant wurde auch der öffentliche Workshop am 19.1.2015, bei dem erste Ergebnisse des Projektes präsentiert werden sollen. Bei Kaffee und Keksen wurde fleißig gearbeitet und lebhaft diskutiert. Auch das kulturelle Programm

Good vs. Bad Anthropocene

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This year’s annual conference of the Association for Environmental Studies and Sciences (AESS), hosted by Pace University, featured a key note speech by Andrew Revkin who addressed the conference theme ‘Welcome to the Anthropocene’ by focussing on ‘Paths to the “good Anthropocene”’. In his speech, Revkin stressed that choices for or against sustainability are not merely determined by new information but also by our values including the goals that we want to achieve. By way of recommendation, Revkin set out 7 cognitive and emotional strategies (bend, stretch, reach, teach, reveal, rejoice,

N! – Tage Baden-Württemberg: Unser Stakeholder-Workshop im Indikatoren-Projekte

Die Universität auf dem Weg zur Nachhaltigkeit! Doch geht sie dabei in die richtige Richtung? Nachhaltigkeitsindikatoren (NI) stellen hier eine Möglichkeit zur Selbstbewertung und Planung weiterer Entwicklung dar. Gemeinsam mit Tübinger Bürgerinnen und Bürgern wollen wir einen Vorschlag für solche Indikatoren, d.h. Fragen und Kategorien zum Zustand und zur Entwicklungsrichtung der Universität Tübingen diskutieren und erarbeiten.

Für unseren Workshop „Nachhaltigkeitsindikatoren für die Universität Tübingen“ haben wir sehr breit eingeladen – und so konnten wir am 12.07. im Rahmen der N! Tage Baden-Württemberg eine zwar kleine, aber bunte und umso produktivere Gruppe im Erasmushaus in Tübingen begrüßen.

Sie umfasste unter anderen

Gefahren der transformativen Wissenschaft?

Gefahren der transformativen Wissenschaft?

Im Gegensatz zu den meisten Aktiven in diesem Diskurs, hebt Prof. Dr. Günter Stock öffentlich die Gefahren des Konzepts einer ‚transformativen Wissenschaft‘ hervor. Sein Grußansprache zum diesjährigen Leibniztag der Berlin-Brandenburgischen Akadamie hat daher gute Chancen die Diskussion – vor allem auch unter wissenschaftspolitischen Entscheidungsträger_Innen – voranzutreiben. Obwohl Stock’s Beitrag wohl hauptsächlich für den deutschsprachigen Raum relevant sein wird, finden ähnliche Diskussionen auch anderswo statt, wie zum Beispiel im Journal Society and Space.

Nichtmenschliche Tiere im Nachhaltigkeitsdiskurs?!

Mit welchen ethischen Grundlagen können nichtmenschliche Tiere in den Nachhaltigkeitsdiskurs einbezogen werden? Wieso ist das wichtig und notwendig und was folgen daraus für Konsequenzen? Diese Fragen diskutierte Leonie Bossert anhand einer Posterpräsentation und einem Vortrag über ihr Dissertationsprojekt im Rahmen des Promovierendenforums der Heinrich-Böll-Stiftung mit den anderen Teilnehmenden des Forums. Als zentrale Punkte innerhalb der Diskussion wurden die Frage nach der tatsächlichen Reichweite des Nachhaltigkeitsdiskurses aufgeworfen und debattiert, die Gefahr eurozentrischer Sichtweisen angesprochen sowie überlegt, ob und wie man nach etwas wie einem ‚guten Leben‘ nichtmenschlicher Tiere fragen kann ohne zu (stark zu) anthropomorphisieren.

Workshop „Nachhaltigkeitsindikatoren für die Universität Tübingen!“ am 12.07.2014 – Der Stakeholder-Dialog geht weiter!

Das Projekt „Stakeholder-basierte Entwicklung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ stellt sich am 12.07.2014 erneut der Öffentlichkeit. Nachdem wir unser Konzept auf dem 2. Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ präsentiert und mit WissenschaftlerInnen und HochschulmanagerInnen diskutiert haben, treten wir nun an den größten Kreis unserer Stakeholder heran: die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Tübingen.

Mit ihnen möchten wir die Frage „Die Universität auf dem Weg zur Nachhaltigkeit – doch geht sie in die richtige Richtung?“ diskutieren.

Dazu werden wir in einem ersten Schritt erarbeiten, welche Aspekte „ihrer“ Universität die Anwesenden in ihrem Alltag wahrnehmen und was sie von ihr im Kontext

Neues Projekt: ‚Klimawandel‘ in der Literatur der frühen Neuzeit

Die Nachwuchsforschungsgruppe freut sich mitteilen zu können, dass mit dem neuen Forschungsprojekt ‚Klimawandel‘ in der frühen Neuzeit ein wichtiges Forschungsdesiderat geschlossen wird und dadurch literarische Texte der Frühen Neuzeit und des Barocks mit literatur- und kulturwissenschaftliche Forschungszugängen für akutelle Fragen Nachhaltiger Entwicklung erschlossen werden.

Der Sammelband „The Global Water System in the Anthropocene. Challenges for Science and Governance“ erscheint im August 2014

Im August 2014 erscheint der vom Global Water System Project (GWSP) herausgegebene Sammelband „The Global Water System in the Anthropocene. Challenges for Science and Governance“. Er vereint ausgewählte Beiträge, die auf der GWSP Konferenz „Water in the Anthropocene: Challenges for Science and Governance. Indicators, Thresholds and Uncertainties of the Global Water System“ (Bonn, 21-24.5.2013) vorgestellt wurden, und bringt damit eine breite Vielfalt disziplinärer und interdisziplinärer Perspektiven zusammen, die in vier Kapitel gegliedert wurden: 1. Global Water System: Current State and Future Perspectives, 2. Dimensions of Change in River Basins and Regions, 3. Ecosystem Perspectives in Water Resources Management, 4. Governing