Zukunft denken – Verantwortung in Hochschule und Lehre

Am 15.5.2014 beginnt die Veranstaltungsreihe ‚Kurzstrecke‘ zum Thema „Zukunft denken – Verantwortung in Hochschule und Lehre“.

‚Verantwortung‘ ist Aufgabe und Herausforderung für die Lehre an Hochschulen. Sie wollen ihre Studierenden zum einen für Verantwortungskonflikte sensibilisieren, die sich aus der und in der wissenschaftlichen Praxis ergeben. Wissenschaftliche Erkenntnis nimmt im Positiven wie im Negativen Einfluss auf Gesellschaft. Beides gilt es ethisch zu reflektieren – und zwar nicht erst am Ende des Forschungsprozesses, sondern bereits an seinem Anfang und in dessen Verlauf. Zum anderen wollen Hochschulen ihre Studierenden auch dazu befähigen, in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen. So hat es sich der Bildungsansatz

Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken

Am 8.5.2014 veranstaltete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das 2. Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ (SISI). Das Ministerium suchte dabei den intensiven Austausch mit NachhaltigkeitsforscherInnen über Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsbeispiele. Das Ziel des Symposiums war es zudem, Maßnahmen und Initiativen zu präsentieren, die Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen stärken, und Handlungsbedarfe zu identifizieren, die in die Formulierung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³) einfließen können.

Das Projekt „Eine stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ stellte sich im Workshop „Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken“ vor, der von Thomas Potthast organisiert und moderiert wurde. Wie die anderen präsentierten

Nachhaltigkeitsindikatoren – Wie richten wir gemeinsam Hochschulen auf nachhaltige Entwicklung aus?

„Nachhaltigkeitsindikatoren – Wie richten wir gemeinsam Hochschulen auf nachhaltige Entwicklung aus?“ – Diese Frage diskutierten Nikolas Hagemann und Simon Meisch mit KollegInnen im Rahmen des IZEW Forschungskolloquiums (6.5.2014). Nach einer kurzen Vorstellung des Projekts zu den NE-Indikatoren konzentrierte sich die Diskussion auf Herausforderungen bei der Einbindung unterschiedlicher Stakeholder in den Prozess der Entwicklung eines Sets von NE-Indikatoren und -Indices. Besonders intensiv wurde über das Spannungsverhältnis von Partizipation und Mitbestimmung gesprochen sowie über den Status unterschiedlicher Wissensformen von sog. LaiInen und ExpertInnen.

Projekt: „Stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“

Vom 18.-20. April 2014 gingen Projektmitglieder in Hamburg in österliche Klausur, um sich Gedanken darüber zu machen, wie NE-Indikatoren und -Indices in einem Stakeholder-basierten Prozess für Hochschulen gebildet werden können. Dem Projektteam gehören Moritz A. Drupp, Elisabeth Gebhardt, Johannes Geibel, Nikolas Hagemann und Simon Meisch an.

 
Hochschulen, die sich auf den Weg einer nachhaltigen Entwicklung (NE) machen, stehen vor der Herausforderung, das Leitbild der NE handlungsleitend zu konkretisieren. NE-Indikatoren können dabei ein multifunktionales Instrument sein, das hilft diese Herausforderung anzugehen: Bei der Formulierung eines Indikatorensets setzen sich Hochschulen damit auseinander, in welchen Handlungsfeldern (z.B. Lehre, Forschung, Betriebsführung, Interaktion mit

Animal Politics – Politische Theorie des Mensch-Tier-Verhältnisses

Welche Formen von Beziehungen zwischen Mensch und nichtmenschlichem Tier sind aus politischer Sicht anzustreben? Wie kann man deutlich machen, dass ein ernsthaftes Wahrnehmen der Interessen nichtmenschlicher Tiere keine anti-liberalen Tendenzen fördert? Gehen Tier-Rechte mit einer Aufgabe des Eigentums-Status einher? Kann es eine Option sein, nichtmenschlichen Tieren den Staatsbürger_innen-Status zu gewähren? Diesen (u.a.) Fragen wurde im Laufe der Tagung „Animal Politics: Politische Theorie des Mensch-Tier-Verhältnisses“ der DVPW Mitte März in Hamburg nachgegangen, um den ‘Animal Turn’ in den Politikwissenschaften auch in Deutschland zu vollziehen – etwas, das bisher weitgehend vernachlässigt wurde.

Ein Schwerpunkt der Tagung lag auf der Frage, ob nichtmenschlichen

After 400ppm

After 400ppm

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It is great to see that academics are increasingly deliberating jointly how to engage critically and innovatively with the anthropocene. Past examples of this are conferences at the University of Bristol and at Science Po in Paris (see my commentary here) as well as forthcoming events such as the Anthropocene Curriculum and the Anthropocene cabinet of curiosities. While no single one of these can grasp the extensive claims underpinning the anthropocene, cumulatively they are able to evaluate the different ‘golden spikes’ of this grand narrative and also suggest suitable counter-narratives. A

Workshop „Water Ethics“

Das Aquarium – das Aquarium ist der inoffizielle Name einer der größeren Seminarräume im Hause des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW). Seinen Namen trägt er wegen zweier riesiger Glasfronten, die Passanten von der Straße aus stets guten Einblick in den Seminarraum gewähren, wenn Studierende am Tage in Veranstaltungen büffeln oder öffentliche Abendvorträge den Raum bis spät in den Abend hinein erleuchten.
Passenderweise war das Aquarium am Montag, den 10. März 2014, der Veranstaltungsort des öffentlichen Workshops zum Thema „Water Ethics“. Geladen hatte die Nachwuchsforschergruppe Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung des IZEW, also wir, um mit Forschern der

Human-Animal-Studies Konferenz

Vom 6. bis 8. Februar 2014 fand in Innsbruck die internationale Human-Animal-Studies-Konferenz statt, welche u.a. zum Ziel hatte, die Gegensätze von Theorie und Praxis zu überwinden und einen weiteren Anstoß dazu zu geben, nichtmenschliche Tiere als Lebewesen mit eigenen Interessen und Erfahrungen zu respektieren und entsprechend zu behandeln. Die Interdisziplinarität und das breite Feld der Human-Animal-Studies wurden sowohl durch die Vielfältigkeit der über 50 Vorträge deutlich, als auch durch die fünf Sektionen, in die die Vorträge untergliedert waren:

Nichtmenschliche Tiere in

–          Literatur und Medien

–          Geschichte und Recht

–          Der Sprache

–          Sozialwissenschaften

–          Philosophie und Religion

Neben den

How do we do research on climate change?

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The opening meeting of the Climate Change Research Group (CCRG) was hosted by King’s College London on Wednesday 29th of January 2014. By focussing on the question, ‘How do we do research on climate change?’, the organisers sought to attract a variety of academics working within the field of climate change covering all disciplines including social, political and physical science. The explicitly reflective element of this central question, however, attracted few academics currently working in natural science. Nevertheless, the group of participants was hardly homogenous but it involved people from across