Marcus Rockoff, M.A.

Studium der Germanistischen Literaturwissenschaften, Philosophie und Politikwissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Abschluss als Magister Artium in den Literaturwissenschaften mit einer Arbeit über Ästhetische Verfahren in Goethes Klassischer Walpurgisnacht und die damit einhergehende poetische Integration von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Denkstrukturen in die mythologisch-literarische Welt des Faust II. Von Oktober 2011 bis Dezember 2013 DFG-Stipendiat und Mitglied am Graduiertenkolleg „Bioethik“ des IZEW Tübingen.

Ich  promoviere an der Schnittstelle von Bioethik und Literaturwissenschaft. In meinem Disserationsprojekt Körperutopien setze ich mich mit moralischen und ethischen Fragen der technischen Selbstgestaltung des Menschen (mit dem Schwerpunkt des Klonierens von Menschen) in der Gegenwartsliteratur auseinander. Das Forschungsvorhaben ist dementsprechend interdisziplinär angelegt und wirft einen Blick auf ausgewählte Werke der Gegenwartsliteratur, die sich auf verschiedene Weise des Themas der Technisierung der menschlichen Fortpflanzung annehmen. Im Hintergrund der Untersuchung steht die Annahme, dass es mit einem literarischen Textkorpus gelingen kann, einen Beitrag für bioethischen Debatten zu leisten, wenn es darum geht, zu ergründen, welchen Platz wir derartigen Technologien in unserer Lebenswelt geben wollen.

Seit 2014 bin ich geprüfte wissenschaftliche Hilfskraft der Nachwuchsforschungsgruppe „Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ des IZEW Tübingen und im Rahmen dieser Tätigkeit zuständig für das Projekt „‚Klimawandel‘ in der frühen Neuzeit. Neue literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge zu Fragen nachhaltiger Entwicklung“.

Meine sonstigen Arbeitsschwerpunkte sind ethical criticism, Philosophische Ästhetik, Wissenspoetik und Bioethik.

Profil am IZEW

PublikationenAusgewählte Publikationen

Bücher

Selbstgestaltung des Menschen durch Biotechniken. Hrsg. v. Robert Ranisch, Sebastian Schuol, Marcus Rockoff, Tübingen: Franke Verlag 2015 (= Tübinger Studien zur Ethik, Bd. 4). (link)

Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung | Ethics of sustainability research. Hrsg. v. Simon Meisch, Johannes Lundershausen, Leonie Bossert, Marcus Rockoff, Baden-Baden: Nomos 2015.

Aufsätze

Literature. In: Post- and Transhumanism: An Introduction, ed. by Robert Ranisch,  Stefan Lorenz Sorgner. New York et al. Peter Lang 2014, 251-270.

Sustainability and Food in Margaret Atwoods MaddAddam trilogy. In: Know your food. Food Ethics and Innovation, hrsg. v. Diana Elena Dumitras, Ionel Mugurel Jitea, Stef Aerts (EurSafe 2015), Wageningen: Wageningen Academic Publishers 2015, 359-365. (peer-reviewed, link)

Seelenlose Klone. Die Literatur als Reflexionsraum bioethischer Fragen am Beispiel des Humanklonens. In: Selbstgestaltung des Menschen durch Biotechniken, hrsg. v. Robert Ranisch, Sebastian Schuol, Marcus Rockoff, Tübingen: Francke Verlag 2015 (= Tübinger Studien zur Ethik, Bd. 4).

Don’t be such a meat-breath! – Food and Sustainability in Margaret Atwood’s MaddAddam trilogy. In: Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung | Ethics of sustainability research. hrsg. v. Simon Meisch, Johannes Lundershausen, Leonie Bossert, Marcus Rockoff, Baden-Baden: Nomos 2015.

Climate Change in Early Modern Times. Approaching Sustainable Development from Literary Studies. In cooperation with Simon Meisch; In: Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung | Ethics of sustainability research. hrsg. v. Simon Meisch, Johannes Lundershausen, Leonie Bossert, Marcus Rockoff, Baden-Baden: Nomos 2015.

Immer wieder Prometheus. Deutungen des Mythos in Zeiten des Transhumanismus. In: Aufklärung und Kritik, Sonderausgabe: Transhumanismus, hrsg. v Stefan Lorenz Sorgner 2015, S. 178-197.

 

KontaktKontakt

E-Mail: marcus.rockoff[at]izew.uni-tuebingen

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