Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken

Am 8.5.2014 veranstaltete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das 2. Symposium „Nachhaltigkeit in der Wissenschaft“ (SISI). Das Ministerium suchte dabei den intensiven Austausch mit NachhaltigkeitsforscherInnen über Erfahrungen, Herausforderungen und Erfolgsbeispiele. Das Ziel des Symposiums war es zudem, Maßnahmen und Initiativen zu präsentieren, die Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen stärken, und Handlungsbedarfe zu identifizieren, die in die Formulierung des Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³) einfließen können.

2. Symposium Nachhaltigkeit in der Wissenschaft

© Photothek / FONA – Forschung für Nachhaltige Entwicklungen

Das Projekt „Eine stakeholder-basierte Bildung von Nachhaltigkeitsindikatoren und -indices für Hochschulen“ stellte sich im Workshop „Den Hochschulstandort durch Nachhaltigkeit stärken“ vor, der von Thomas Potthast organisiert und moderiert wurde. Wie die anderen präsentierten Projekte macht es den Lernort Hochschule selbst zum Gegenstand von Forschung und Lehre. In seiner Moderation wies Thomas Potthast darauf hin, dass alle Projekte des Workshops zeigten, wie Nachhaltige Entwicklung den jeweiligen Hochschulstandort stärken könnten, aber auch wie Nachhaltige Entwicklung selbst durch ihre Verankerung in den lokalen Stukturen am Hochschulstandort gestärkt würde. Die TeilnehmerInnen des Workshops diskutierten die Projekte in einem World-Café. Davon ausgehend entwickelten sie Empfehlungen für FONA³.

Der Workshop diente auch zur Vernetzung unterschiedlicher Initiativen, die an der Frage arbeiten, wie NE-Indikatoren für Hochschulen entwickelt werden könnten. Ein besonders fruchtbarer Austausch entstand mit den Mitgliedern von netzwerk n, die an der partizipativen Entwicklung eines Indikatorensystems für Nachhaltigkeit im deutschen Wissenschafts- und Hochschulsystem arbeiten.

© Photothek / FONA – Forschung für Nachhaltige Entwicklungen

 

 

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