Forschungswerkstatt Tierliche Agency

Forschungswerkstatt Tierliche Agency

Vom 31. Oktober bis zum 2.November 2014 fand der Auftakt der geplanten Forschungswerkstatts-Reihe des Chimaira Arbeitskreis für Human-Animal-Studies e.V.

in Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin und der Nachwuchsforschungsgruppe „Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften Tübingen in einem Seminarhaus in Berlin-Weißensee statt. Die erste Tagung behandelte das Thema „Tierliche Agency“. Es trafen sich Wissenschaftler_innen, Doktorand_innen, Studierende und an den Human-Animal-Studies Interessierte verschiedener Fachrichtungen, um sich an diesem Wochenende intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, sich auszutauschen und neue Impulse und Denkanstöße zu bekommen. Die von den Teilnehmenden vorbereiteten Input-Vorträge waren dabei Anknüpfungspunkte für rege Diskussionen, die sich u.a. damit auseinandersetzten, welche Konzepte von Agency überzeugend sein können, wieviel Handlungsmacht nichtmenschlichen Tieren zugestanden werden soll und/oder kann, ob dieses Verständnis von Handlungsmacht von Vorteil für die nichtmenschlichen Tiere ist oder eher Gefahren für dieselben birgt, welchen Blickpunkt die einzelnen (Forschungs-)Disziplinen dazu einnehmen und vieles weitere. Die Forschungswerkstatt wurde von den Teilnehmenden und den Organisator_innen als ein erfolgreicher Auftakt der geplanten Tagungsreihe empfunden. Nicht nur die vielfältigen und fruchtbaren interdisziplinären Diskussionen, sondern speziell auch der Austausch und die Vernetzung, die durch die Tagung angestoßen wurde, können – so das Resümee der Teilnehmenden – auch für die Zukunft Impulse in die entstehende Disziplin der Human-Animal Studies setzen.

Im Anschluss an diese Forschungswerkstatt wird im neuen Jahr ein Sammelband zur Tierlichen Agency erarbeitet und vom Chimaira Arbeitskreis herausgegeben, der die inhaltlichen Ergebnisse der Tagung einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen wird. 2015 werden weitere Forschungswerkstätten zu anderen Themen folgen.

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